Impuls zum Ostersonntag

Impuls zum
Ostersonntag
Teil 3

Unser leeres Grab. Der dritte Teil unseres Osterimpulses führt uns aus dem leeren Grab heraus –
dorthin, wo wir spüren, dass wir den Lebenden nicht im Gestern finden.

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
(Lukas 24,5b)

ER ist auferstanden!

Jesus LEBT!!! – ohne Wenn und Aber.
Jesus lebt! – auch ohne wissenschaftliche Beweise.
Jesus lebt! – Wie könnten wir daran zweifeln?

Jesus ist der Sohn des lebendigen Gottes.
Er IST das Leben – das wahre, erfüllte Leben.

In Jesus gibt es keinen Tod, keine Dunkelheit.
Er hat dem Tod die Macht genommen.

Oder wie Paulus es etwas ironisch, aber sehr treffend ausdrückt:

„Tod, wo ist dein Stachel?“
(1. Korinther 15,55)

Jesus sagt:
Ich war tot, und siehe,
ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und
habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
(Offenbarung 1,18)

Die theologische Auslegung dieses Satzes sei mal dahingestellt.
Was hören wir in Seinen Worten? Was bewegen sie in uns?

Jesus ist am Kreuz für unsere Sünden gestorben. Er hat sie ins Totenreich hinabgetragen – ein für alle Mal.
Sein Blut, war der höchste Liebesbeweis Gottes.
Das Blut eines reinen, unschuldigen und makellosen Opferlammes, welches zur Sühne der ganzen Welt vergossen wurde.

Und mit Seiner Auferstehung hat Er das Totenreich hinter sich abgeschlossen. ER hält den Schlüssel fest in Seiner Hand. Es ist ein Zeichen des Kampfes und Sieges. Schwer und schmerzhaft hat Er ihn errungen – für uns.

Die Sünde hat der Liebe den Weg bereitet, doch am Ende hat die Liebe über all das Böse, dem Leid, dem Schmerz und der Trauer gesiegt.
In Jesus, der Liebe Gottes, gibt es unsere sündhafte Vergangenheit nicht mehr. In ihm gibt es nur den Blick nach vorne, den Blick ins Leben hinein.

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
(Johannes 14,6)

Durch seinen Tod und seine Auferstehung schließen auch wir das Tor hinter unserer vergangenen Schuld ab. Auch unseren Schlüssel hält Jesus in Seinen Händen.
Die Liebe siegt!

Ich war tot, und siehe,
ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
(Offenbarung 1,18a)

Ja, das Grab ist leer … aber nur weil die Herrlichkeit auferstanden ist.
Jesus hat das alte und durch die Welt mit Schmerz und Leid durchtränkte Leben besiegt. Er hat uns gerechtfertigt vor Gott. Er hat für uns Vergebung & Gnade vor Gott erwirkt.

„Das Alte ist vergangen, siehe es ist alles neu geworden.“
(2. Korinther 5,17)

Warum schauen wir immer wieder zurück?
Warum blicken wir sehnsüchtig in unser leeres Grab – das Grab unseres alten Lebens?

Dort ist Jesus nicht zu finden.
Dort wo Er uns einst gefunden, ist Er schon lange nicht mehr.

Er nimmt uns an die Hand und führt uns in ein neues Leben hinein.
Das Alte ist vergangen, es ist Vergangenheit.

Schauen wir nicht länger zurück. Bleiben wir nicht an dem hängen, was längst erstorben ist. Es erwartet uns so viel mehr in Christus.

Glauben wir den Männern im Grab?
Glauben wir den Verheißungen der Heiligen Schrift?
Glauben wir dem Wort und der Wahrheit Gottes?
Glauben wir – weil wir glauben? Weil wir ihn spüren?

Müssen wir wirklich noch einen Blick ins Grab werfen, um uns zu vergewissern und um unsere Zweifel abzulegen?

Ich glaube, dass du glaubst!

Zweifeln wir nicht länger. Wenden wir unseren Blick vom Grab ab.

Es ist leer.
ER IST AUFERSTANDEN!

Der Herr ist auferstanden;
er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!
(Lukas 24, 6a+34a)

Geben wir uns der Liebe Gottes hin.

Schließen wir die Augen und lassen wir uns in Seine Arme fallen. Vertrauen wir Ihm und schauen wir mit den Augen des Herzens, mit den Augen des Glaubens, in unser neues Leben hinein. Unser Leben in Jesus Christus.

Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
(Lukas 24,5b)

Christus lebt!

AMEN

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