Impuls zum
Neujahrstag 01.01.2026
Teil 2

Ein Impuls über den Wandel der Zeit und den Wandel unserer Selbst –
denn alles beginnt zuerst in uns, in unseren Herzen – durch ihn für ihn.

Jesus Christus gestern und heute
und derselbe auch in Ewigkeit.
(Hebräer 13,8)

Was war – was ist
und das, was bleibt!

Der Neujahrstag trägt von jeher einen hoffnungsvollen Charakter. Wir haben das alte Jahr verabschiedet und das Neue willkommen geheißen. Und nun blicken wir voller Hoffnung und Zuversicht auf das, was das neue Jahr bringen mag.

Und sofort ist er wieder da – unser Wunsch nach Veränderung. Veränderung im „Kleinen“, damit wir uns wohler fühlen, erfolgreicher und beliebter werden. Und die „Großen“ Kraftanstrengungen, um eigene Wünsche und Begierden zu befriedigen, um den Maßstäben dieser Welt zu entsprechen.

Gute Vorsätze haben wir uns wohl alle gemacht – der eine mehr, der andere weniger. Gesünder leben, mehr Zeit mit der Familie verbringen, neue Wege gehen. Auch geistlich möchten wir wachsen. Wir wollen unseren Glauben aktiver gestalten, mehr in der Bibel lesen und wieder öfter in die Kirche gehen. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Doch oft bleiben Vorsätze nicht lange bestehen. Wie viele Vorsätze für 2025 haben wir tatsächlich umgesetzt? Dauerhaft und beständig? Und haben sie unser Leben nachhaltig verändert? Und selbst wenn wir einige umsetzen konnten – erfüllt es wirklich die Sehnsucht unserer Seele?

Wenn wir jetzt beschämt nach unten schauen oder pfeifend unser Umfeld betrachten ….. 

Schau auf – schau auf Gott! 

Das Leben in dieser Welt ist gekennzeichnet von unseren selbstsüchtigen Wünschen und wir geben alles, um diese zu erfüllen. Viel zu oft entwickeln wir dabei sogar einen Eifer, der uns und unserem Umfeld eher schadet als guttut. Aber die wahre Erfüllung erlangen wir nicht durch unsere eigenen Anstrengungen. In all dem WIR fehlt ein entscheidender Punkt. GOTT! Wahre Erfüllung finden wir allein in Gott, weil er uns kennt. Er weiß um unsere Sehnsüchte, er sieht unsere Herzen und nur er kann in all dem da draußen, immer noch sein vollkommenes und wundervolles Schöpfungswerk erkennen.

Ja, ich glaube, dass Gott trotz all der Schwere, der Brutalität und des Schmerzes die unendliche Schönheit Seiner Schöpfung vor Augen hat.

Und Gott gibt Seine Schöpfung nicht auf – Er kämpft um uns und schenkt uns Frieden, einen Frieden, den die Welt nicht geben kann. Gott will uns ein erfülltes und glückliches Leben schenken. Ein Leben mit Gott, ist wie ein Leben 2.0. Ein Leben in Seiner Vollkommenheit ist die Vollendung Seiner Schöpfung.

Doch wir meinen, wir wüssten es besser.
Wir meinen sogar wir wüssten was ein anderer braucht, um glücklich zu sein.
Aber tun wir das? Tun wir das wirklich?

Wir sehen unserem Gegenüber nur ins Gesicht. Aber Gott sieht ihm ins Herz.
Wir lassen uns von Glanz und Glitter leiten, aber Gott sieht hinter die Fassade.
Wir lassen uns von Geld und Ruhm locken, aber Gottes Herz folgt Güte und Barmherzigkeit.

Das war schon immer so,
das ist heute so
und das wird in Ewigkeit so bleiben.  

Jesus Christus gestern und heute
und derselbe auch in Ewigkeit. 
(Hebräer 13,8)

Wir sind wie ein Grashalm im Wind – schwankend, unbeständig und Gott gegenüber nicht immer treu. Kaum geschieht etwas, was unseren Horizont übersteigt, „fallen wir vom Glauben ab“.

Solange wir nicht fest in Christus verwurzelt sind, standhaft und beständig im Glauben leben und auf Sein Wort vertrauen, werden all unsere Bemühungen uns doch nicht die wahre Erfüllung bringen, nach der wir uns im Herzen sehnen.

Doch Gott ist treu. Sein Wort ist beständig, es ist wahr und lebendig.
Der Schöpfer des Lichts verändert sich nicht. Seine Zusagen bleiben bestehen. Damals wie heute.

An diesem Neujahrstag möchte ich uns daran erinnern, dass all unser Tun nicht von unseren selbstsüchtigen Wünschen geleitet, sondern allein auf Gottes Willen ausgerichtet sein sollte. Es ist allein Gottes Gnade, die uns befähigt Gutes und Beständiges zu schaffen.

Ich möchte uns ermutigen, in diesem Jahr aus dem Dunstnebel dieser Welt auszubrechen und unseren Blick von Gott klären zu lassen. Wenn wir das Licht Jesu empfangen und Ihm folgen, wird wahre Veränderung nicht nur in uns sichtbar, sondern auch in unserem Umfeld. 

„Alles beginnt zuerst in uns, in unseren Herzen,
auch die Rettung und Erlösung unserer Welt.“ 

Ich wünsche uns, dass wir den wahren Gott erkennen und Seine Heilung annehmen. Ich wünsche uns, dass Jesu Herzschlag unser Herz prägt und sein Leben uns durchströmt. Auf das wir vollkommen werden – vollkommen und eins in Christus. 

Jesus Christus gestern und heute
und derselbe auch in Ewigkeit. 
(Hebräer 13,8)

In Ihm finden wir Frieden, Kraft, Hoffnung und Leben.

Gott war schon da, bevor wir gewesen sind. Er ist bei uns und ER bleibt. Seine Verheißungen haben Bestand.
Er nimmt uns in Liebe auf, wenn wir uns Ihm öffnen.
Und Er wird uns segnen, wenn wir Ihm dienen.

Gott wirkt in uns und durch uns. „Wer Gott liebt, dem dient alles zum Guten.“ (Römer 8,28)
Wir sind Kinder Gottes, Diener des Höchsten und Freunde Jesu. Unser Dienst für Gott, ist Sein Dienst an der Menschheit und die Erfüllung Seines Erlösungswerkes.

Lassen wir das alte Jahr hinter uns und folgen wir Jesus, hinein in dieses neue Jahr, – in ein neues Leben und in die Vollkommenheit Gottes. 

AMEN

GEBET

Guter Gott, 

wir danken dir für dieses neue Jahr.
Begleite uns auf unseren Wegen
und stärke unseren Glauben.

Wir bitten dich für unsere Gemeinde.
Schenke Einheit, Liebe und Mut, dir zu folgen.

Tröste die Kranken, Trauernden und Einsamen.
Gib ihnen Zuversicht, Hoffnung und Kraft.

Führe die Verantwortlichen in Stadt und Staat
zu Weisheit, Gerechtigkeit und Frieden.

Und führe auch uns durch dein Licht in dieses neue Jahr.
Bleibe bei uns – gestern, heute und in Ewigkeit. 

Amen.

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