Collage aus Trauben, Sonnenblumen, Weizenähre, Schmetterling und geöffneter Kirchentür; Schriftzug „7. Sonntag nach Trinitatis“.

Impuls zum
7. Sonntag nach Trinitatis
2. Teil

Durch Christus werden wir zu einem Leib und einem Blut vereint und erleben,
wie Gottes Nähe unser Leben mit Dankbarkeit, Versorgung und Vertrauen erfüllt.

So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge
ohne Bürgerrecht und Gäste,
sondern Mitbürger der Heiligen
und Gottes Hausgenossen,
(Epheser 2,19 SCH2000)

Collage aus Trauben, Weizen, Sonnenblumen, Schmetterling und geöffneter Kirchentür; darüber steht Epheser 2,19 über Zugehörigkeit und Gemeinschaft.

Ein Leib – ein Blut: Christus

Vergebung

Gott hat uns vergeben, als wir noch Sünder waren. Doch diese Vergebung führt uns nicht automatisch in Sein Reich. Entscheidend ist die Erkenntnis: – unserer Sünde, – unserer Erlösung, – und unserer Bereitschaft zur Umkehr.

Ein Leib – ein Blut

Dieses Bild führt uns direkt in die Abendmahlsszene: Wir nehmen symbolisch Seinen Leib (das göttliche Brot) und Sein Blut (das lebendige Wasser) auf – und vereinen uns mit Christus, dem ewigen Leben.

Solch eine Szene begegnet uns mehrfach in der Heiligen Schrift, z. Bsp. bei der Speisung der 5000, der 7000 oder beim Brotbrechen mit den Jüngern von Emmaus. Es sind nicht die siegreichsten Momente der Bibel, und doch gehören sie in ihrem Minimalismus zu den kraftvollsten.

Diese Gemeinschaft mit Gott, die Dankbarkeit für Sein Wirken im Großen wie im Kleinen, ist Gottes Wille für uns.

Freut euch allezeit!
Betet ohne Unterlass!
Seid in allem dankbar;
denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.
(1. Thessalonischer 5,16-18)

„Tut dies zu meinem Gedenken“ (Lukas 22,19b), sagt Jesus beim Abendmahl – nicht einmal im Jahr, sondern täglich. Denn Gottes Speisung erfüllt nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Seele – jeden Tag neu.

Das ist das Vorrecht eines Hausgenossen: Vertrauen, Vergebung, Dankbarkeit.

Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen
mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.
Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen
und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!
(Philipper 4,6-7)

Dankbarkeit

Denken wir an unsere Eltern und die Dankbarkeit für das, was sie uns mitgegeben haben. Und denken wir als Eltern an unsere Kinder – wie erfüllend es ist, sie zu versorgen und ihre Dankbarkeit zu erleben.

Aber auch wenn wir keine liebevolle Kindheit hatten, gab es doch meist eine Person, die uns aufgenommen hat. Trost und Annahme kommen nicht immer durch eigenes Fleisch und Blut – aber durch Gottes Liebe, die uns in Seinen Leib und Sein Blut einpflanzt (vgl. Römer 11).

(Lies dir hierzu mal Römer 11 durch. Das Bild mit dem Ölbaum ist ein wunderbarer Vergleich für Gottes Liebe und Annahme für alle Menschen)

Gottes Ja

Gott hat sein „Ja“ zu uns gesprochen, noch bevor Er uns geschaffen hat. Und Er bleibt treu. Wenn wir unser „Ja“ zu Ihm sprechen, verspricht Er Versorgung und Nähe.

Gott Jireh – der Gott, der versorgt

Wenn wir Gott unser Vertrauen aussprechen, verspricht Er uns, dass wir nie wieder „Hunger“ und „Durst“ leiden werden. Als Kinder Gottes, wird Er sich um uns kümmern.

Wer Ihm vertraut, wird nicht mehr hungern oder dürsten. Gott ist da – jederzeit. Er stärkt uns in Wüstenzeiten, lässt Bäche durch unsere Dürre fließen, verbindet Wunden und heilt gebrochene Herzen. Er geht mit uns durch jede Prüfung.

Der Weg der Nachfolge ist nicht nur Dienst, sondern auch Dankbarkeit, Segen und die Gewissheit, niemals allein zu sein.

Denn die Augen des HERRN durchstreifen die ganze Erde,
um sich mächtig zu erweisen an denen,
deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.
(2. Chronik 19,6a)

Abba – Vater

Der Weg der Nachfolge ist das Tor zu Gottes Reich und der Schlüssel zu Seinem Herzen. Darum dürfen wir nicht nur „Gott“ sagen, sondern „Vater“ – ja sogar „Abba“ (vgl. Römer 8,15), die innigste Form der Anrede.

So seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge ohne Bürgerrecht und Gäste,
sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen,
(Epheser 2,19 SCH2000)

Wir sind zu Hause angekommen. Wir gehören zu Seiner Familie und stehen unter Seinem Schutz.
Gott ist nicht nur Schöpfer – Er ist Vater.
Er liebt uns. ER sorgt für uns. Von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Amen

Nach oben scrollen