Collage aus Möwenfiguren, Kreuz, umarmenden Hasen, Babyhand und abstrakter Kunst; Schriftzüge „MITeinander“ und „FÜReinander“.

Impuls zum
4. Sonntag nach Trinitatis

Nachfolge beginnt im Da‑Zwischen –
dort, wo Gott uns auf einen neuen Weg führt.

Einer trage des anderen Last,
so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
(Galater 6,2)

Collage aus Möwenfiguren, Kreuz, Hasenpaar, Babyhand und abstraktem Hintergrund; darüber steht Galater 6,2 über das Tragen der Lasten.

Wo Nachfolge beginnt –
der Weg im Da-Zwischen

Gemeinschaft, die trägt

An diesem Sonntag steht die Gemeinde Christi – im Vordergrund – unser Miteinander, unser Füreinander.

Fakten

Wir alle sind Sünder – ohne Ausnahme. Der Weg dieser Welt, ist geprägt von Egoismus, Rastlosigkeit und Selbstüberschätzung. Doch dieser Weg führt am Ende in die Leere – und in den Tod.

Hoffnung

Aber es gibt einen anderen Weg: den Weg Jesu – den Weg der Ruhe, des Friedens und der Dankbarkeit. Es ist der Weg der Umkehr: weg vom Nehmen, hin zum Geben.

Wenn wir uns unsere eigene Verlorenheit erkennen, Jesus als Retter annehmen und Gott den ersten Platz in unserem Leben geben, führt uns dieser Weg in Seine Ewigkeit.

Wendepunkt

Bis hierher treibt uns oft unser eigener Wille. Doch am Kreuz stehen wir an einem Wendepunkt. Ab hier ist es nicht mehr unser Verstand der entscheidet – sondern das Herz.

Kein anderer kann diesen Weg für uns gehen. Niemand uns diesen Schritt abnehmen. Gott zwingt nicht – Er lädt ein.

Er legt Freiheit und Erlösung, wie ein Geschenk, unter unseren „Christbaum“.
Ob wir dieses Geschenk annehmen und was wir daraus machen, liegt allein an uns.

Es ist Zeit, Gottes Wesen neu zu erkennen.
Er ist nicht abweisend, kalt oder machtbesessen – Er ist Liebe, Wärme und Zuneigung.
Er sucht keine Sklaven, Soldaten oder Marionetten, sondern UNS – frei, vertrauend, offen.

Das Da-Zwischen

Die Nachfolge Christi ist kein Spaziergang am Strand – aber auch kein Kriegsgebiet. Es ist der ganz andere Weg: dort, wo sich Hase und Fuchs begegnen, wo Lamm und Löwe nebeneinander schlafen, wo der Sturm auf Stille trifft und wo Gezeiten aufeinanderprallen. Es ist das Da-Zwischen.

Wenn wir bereit sind, diesen Weg freiwillig und aus reinem Herzen heraus zu gehen, beginnt unser Part in der Heilsgeschichte. Durch unser Leben, durch unser Wirken und unser Miteinander, können wir Gottes Herrlichkeit sichtbar machen und andere auf den Weg des Lebens führen.

Und dieser Weg lohnt sich. – nicht im materiellen Sinne, aber in einer tiefen Erfüllung unseres Lebens.

AMEN

Im zweiten Teil wird es noch ein bisschen intensiver.

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