Collage aus Kreuzdarstellungen, Kirchenraum, Altar, Kerzen und einem Tauben‑Fenster; in der Mitte steht „1. Sonntag nach Trinitatis“.

Impuls zum
1. Sonntag nach Trinitatis
Teil 2

Wenn Gott spricht, fordert Sein Wort uns heraus,
Schritte zu wagen, die wir allein nie gehen würden.

Christus spricht zu seinen Jüngern:

Wer euch hört, der hört mich;
und wer euch verachtet, der verachtet mich.
(Lukas 10, 16a)

Collage aus Kreuzdarstellungen, Kirchenraum, Altar, Taubenfenster und Kirchengebäude; zentral steht das Christuswort aus Lukas 10,16.

Sein Wort – unser Weg

Meine Worte – Seine Worte

In Jeremia warnt Gott uns davor, nicht unsere eigenen Worte zu verkünden und diese als Gottes Wort zu „verkaufen“. Die Warnung richtet sich nicht nur an Propheten und Apostel, sondern an uns alle.


Denen, die falsches Reden und Böses tun, wird es eines Tages schlecht ergehen. Gottes Gerechtigkeit wird der Richter sein – ausnahmslos.

Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht betrügen;
weiche vom Bösen und tue Gutes, suche den Frieden und jage ihm nach!
[…] das Angesicht des Herrn steht gegen die, welche Böses tun, um ihr Andenken von der Erde zu vertilgen.
Psalmen 34:14-15, 17 SCH2000

Das Wesen Gottes

In der Nachfolge Christi sind wir dazu berufen Gottes Wort des Friedens, der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit nicht nur zu bewahren, sondern es auch sichtbar zu leben. Wir sind Miterben Jesu Christi und damit Miterben Seines Wortes.

Es ist ein unglaublich kostbares Erbe, welches Gott uns in die Hände legt.
Es gibt keine Ewigkeit, wenn wir nicht in der Endlichkeit Seinem Wort folgen.

Es ist falsch zu denken, dass wir – nur weil wir in der Taufe einmal „Ja“ gesagt haben – nun im geistlichen Schlaraffenland leben, während Gottes Segen einfach über uns ausgeschüttet wird.

Gott will uns – aber nicht halbherzig, sondern vollkommen.
Er will uns freiwillig und mit unserem ganzen Sein.
Gott macht keine halben Sachen. Oder ist die Erde etwa eine Scheibe?

Wir sind gerufen zum Glauben, zum Verkünden und zum Handeln.
Wir sind gerufen, Ihn durch unser Leben zu ehren, zu preisen und zu bewahren.
Wir sind gerufen Gott in dieser Welt sichtbar werden zu lassen.

Der Gerechte muss viel Böses erleiden;
aber aus allem rettet ihn der Herr. Er bewahrt ihm alle seine Gebeine,
dass nicht eines von ihnen zerbrochen wird.
(Psalmen 34,20-21)

Christus spricht zu seinen Jüngern:
Wer euch hört, der hört mich;
und wer euch verachtet, der verachtet mich.
(Lukas 10, 16a)

Hart und doch herzlich

Wenn wir uns vorstellen, in Gottes Reich zu leben und Jesus zu folgen, fühlt es sich an wie ein belebender Spaziergang an der warmen Frühlingsluft. Vögel zwitschern, die Sonne strahlt, Bäume sprießen und Blumen erblühen.
Doch dieser Weg führt uns im realen Leben auch durch eine düstere Welt, in der Vögel verscheucht, Bäume gefällt und zarte Knospen zertreten werden.

Es ist dieser schmale Weg, den wir gehen sollen – ein Drahtseilakt. Dennoch ist unser Untergrund fest und sicher, denn unser Fundament ist unser Glaube an Jesus und Sein Wort.

Und so sehr uns Widerhall begegnet, so sehr wir mit Hohn, Spott und Verachtung rechnen müssen: Wir tragen Sein Wort wie ein schützendes Schild vor uns her.

Jesus hat all unser Leid, unsere Schmerzen und unsere Traurigkeit bereits durchgestanden – für uns. Seine Stärke und Seinen Mut tragen wir jetzt in unseren Herzen.

Wer euch hört, der hört mich;
und wer euch verachtet, der verachtet mich.
(Lukas 10, 16a)

Wort & Tat

Als Nachfolger Jesu sind gerufen, Seinem Wort Leben zu schenken – in Tat und Wort. Es gilt, Ihm zu folgen – durch dick und dünn. Es gilt, Ihm zu vertrauen – in guten wie in schlechten Zeiten.

Es ist unser Auftrag: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die FROHE BOTSCHAFT!

Ein Wort, das spricht. Ein Wort das führt. Ein Wort das nicht schweigt – hier gehts zum letzten Teil unseres Impulses.

Amen

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