Monatsspruch Mai 2026

Die Hoffnung haben wir
als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.
(Hebräer 6,19)

Hoffnung.?

Ein großes Wort, das Paulus hier in den Raum wirft.
Aber welche Hoffnung soll schon ein fester Anker in dieser hoffnungslosen Zeit sein?

Paulus meint hier nicht irgendeine Hoffnung – nicht mehr Geld, nicht Gesundheit, nicht den Traumpartner …

Er spricht von der allumfassenden Hoffnung, die allein in Gott zu finden ist.

Um die Worte von Paulus ins richtige Licht zu rücken, sollten wir deshalb einen Blick auf die vorangehenden Verse werfen. Denn genau dort spricht Paulus über diese besondere Hoffnung, die unserem Seelenwirrwarr wie ein Anker einen festen und sicheren Halt gibt: Gott selbst!

Gottes Hoffnung geht weit über unseren begrenzten Horizont hinaus.
Sie ist weiter und tiefer, als wir es je erahnen könnten.

Gottes Verheißung.
Und sein Eid.

Gott hat Abraham verheißen: „Ich will dich reichlich segnen und dir viele Nachkommen geben.“ 
Eine Zusage für ein erfülltes Leben – und ein Versprechen, das menschlich unmöglich schien.

Doch in Gott sind alle Dinge möglich.
Gott bekräftigt seine Zusage mit einem Eid – einem Eid auf sich selbst.

Und im Neuen Testament wird deutlich: Diese Zusage erfüllt sich in Christus.

Gott ist treu, und er lügt nicht.
Was er verspricht, hält er ein.
Er gibt sich selbst für seine Zusage hin.
Und Gott verspricht: Segen, Zukunft und Erbe – in Christus. 

Das ist die Hoffnung, von der Paulus spricht.
Eine Hoffnung, die uns Halt gibt.
Eine Hoffnung, die unserer Seele einen Anker schenkt, damit wir fest und sicher leben können – trotz aller Ängste, Zweifel und Sorgen.
Denn diese Hoffnung ist tiefer als das Meer und weiter als das Universum.

Diese Hoffnung ist Gott.

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