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REI Impuls zum Sonntag Wochenspruch zum Sonntag TrinitatisWochenspruch zum Sonntag Trinitatis
Trinitatis



Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus    

und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft    
des Heiligen Geistes sei mit euch allen."
(2. Korinther 13,13) 



DREI in EiNS - Elohim in uns!DREI in EiNS - Elohim in uns!DREI in EiNS 


Der Sonntag Trinitatis steht ganz unter dem Zeichen der Dreieinigkeit, Dreifaltigkeit oder auch Trinität, wie die Symbiose aus Gott, Jesus und Heiliger Geist genannt wird.


Dies spiegelt auch der Begriff „Trinitatis“ wider, denn dieses Wort setzt sich zusammen aus den lateinischen Worten "Tri" und "unitatis" = "Drei in Einheit".


Dreieinigkeit ... nicht unbedingt ein leichtes Thema. Und wer diese Thematik rein mit dem menschlichen Verstand verstehen möchte, wird hier sicherlich nicht fündig werden.

Für eine fundierte, verstandsbasierte Erklärung gibt es eine ganze Reihe hochversierter theologischer Abhandlungen rund um die Trinität und es ist sicherlich auch unglaublich spannend, diese Thematik auf einer rein wissenschaftlichen, theologischen Basis zu erkunden. Und vielleicht gibt es ja auch die eine hoch theologische Erklärung für die Trinität. Aber ist es das?
Genauso wenig wie wir Gott jemals wirklich verstehen können, können wir diese "Trinität" / Dreieinigkeit jemals wirklich verstehen, geschweige denn erklären. Und müssen wir das? Ist es so wichtig, etwas wissenschaftlich zu belegen? Ist es nicht viel mehr der Heilige Geist, der in uns lebt, welcher uns, uns ganz persönlich, die Antwort auf unsere Fragen gibt? Ist es nicht viel wichtiger, die wahre Einheit in Gott, mit dem Herzen zu ergründen, zu erforschen und vielleicht zu begreifen? Können wir diese Einheit überhaupt wirklich verstehen und vor allem, wollen wir das ? Ist es nicht eher wie ein letztes großes Wunder, wie Gott dadurch in der Welt wirkt?

Machen wir mal einen kleinen (theoretischen) Exkurs.
Bereits im ersten Vers der Bibel heißt es:


Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
(1. Mose 1,1 - Schlachter 2000)


Die Übersetzung ist etwas trügerisch, denn im Ursprungstext wird hier das Wort "ELOHIM" verwendet. Dieses Wort ist allerdings die Mehrzahl. Es ist der Plural von "Eloah = Gott".
Übersetzt bedeutet ELOHIM = Gott, GÖTTER, göttliche Wesen, Richter.

Aus diesem einen "kleinen" Wort, mit seinen vielen Bedeutungen, erkennt man also schon diese, für uns Menschen, nicht wirklich greifbare Trinität - Drei in Eins. Es sind Götter, aber diese Götter sind auch ein Gott.

Und die Erklärung, wer alles hinter diesem Wort ELOHIM steht, gibt uns die Heilige Schrift.

Gott - Geist - Jesus

Gott ist ganz Geist und ganz Jesus.
Jesus ist ganz Gott und ganz Geist.
Der Heilige Geist ist ganz Gott und ganz Jesus.

Gott, Jesus, der Heilige Geist = ELOHIM = ein Gott

Gott sagt über die Einheit im Geist: 


Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe;
und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.
(1. Mose 1,2)

Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen,
die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.
(Hesekiel 36,27) 


Und Jesus sagt über die Einheit mit Gott: 


Ich und der Vater sind eins.
(Johannes 10,30)

dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir,
so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube,
dass du mich gesandt hast.
(Johannes 17,21) 


Und dass Jesus nicht erst für den neuen Bund (sprich im Neuen Testament) aufgeschlagen ist, sondern bereits vor Urzeiten, bei der Schöpfungsgeschichte, bei Gott war, verrät uns Johannes in seinen Eingangsworten:


Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 
Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden;
und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. 
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
(Johannes 1,1-4)

Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
(1. Mose 1,3)


Und falls das nicht reicht, eine weitere Erklärung, was bzw. wen Johannes mit "das Wort" gemeint hat ...


Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist,
und sein Name heißt: »Das Wort Gottes«.
(Offenbarung 19,13)


So viel einmal zur Theorie.
Doch was bedeutet das für uns und unser Glaubensleben? Hier ist sicher jeder selber angehalten, auf "Erklärungssuche" zu gehen.

Die Heilige Schrift zu ergründen und für uns greifbar zu machen, ist in erster Linie nämlich eine Sache des Herzens, des Heiligen Geistes in uns. Wenn wir die Worte Gottes nicht nur so auslegen, wie es gerade in unser Leben passt, sondern wirklich dem nachspüren, was der Heilige Geist in unser Herz spricht, dann erkennen wir die wahre Wahrheit hinter den Worten.


Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten:
Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger,

und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!
(Johannes 8,31-32)

 
Zurück zur Trinität - DREI in EiNS - und zu dem, was unser Herz spricht.

Trinität bedeutet für mich nicht nur die Einheit von Gott, Jesus und Geist. Die Trinität steht für mich auch für unsere Beziehung zu Gott. Auch wir gehören in diese Einheit aus Gott, Geist und Jesus Christus hinein.

Wir sind von Gott erschaffen. Wir sind Sein Ebenbild. 


Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde,
zum Bilde Gottes schuf er ihn;
und schuf sie als Mann und Frau.
(1. Mose 1,27)

Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
(Psalm 139,13) 


Das soll nicht erhaben klingen oder gar Gottes lästernd sein. Dieser Gedanke, an die Erschaffung Gottes zu seinem Ebenbild, birgt eine unglaubliche Tiefe und Demut, Dankbarkeit und Ehrfurcht zugleich. Wir gehören zu Ihm!

Wir gehörten schon immer zu Ihm. Aber wir wurden durch äußere Einflüsse von Ihm getrennt. Über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte, ja sogar über Jahrtausende hinweg, klaffte und klafft teilweise auch heute noch, eine große Kluft zwischen Gott und Seinen geliebten Kindern. 


Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden«
Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben?
Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?
Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?
(Römer 10,13-14) 


Paulus schreibt es schon an die Römer.

Wie sollen wir wieder an Gott glauben, wenn wir Ihn nicht kennen?
Wie sollen wir Gott kennenlernen, wenn keiner uns von Ihm erzählt? 

Ist Gott präsent in unserem Alltag, beim Gespräch mit dem Nachbarn, beim Kaffeetrinken mit der Tante oder auf der Arbeit? In den überwiegenden Fällen, wohl eher nicht.

Ist er präsent in unseren eigenen vier Wänden?

Wir vertrauen Ihm nicht, weil wir verlernt haben loszulassen und uns ganz Seinem Geist hinzugeben. Gott hat uns zwar erschaffen, aber die Welt hat uns verändert. Wir wuchsen auf mit dem Gebot, stets stark zu sein und nur auf uns selbst zu schauen.

„Jeder ist sich selbst am nächsten.“
"Vertraue nur auf dein eigenes Können, sonst bist du verlassen."

Wir leben in einer Ellenbogengesellschaft, in der jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Uns von Gottes Hand führen zu lassen, undenkbar. Menschlichkeit gegen Egoismus. Barmherzigkeit gegen Gier. Intrigen gegen Offenheit. Unterdrückung gegen Liebe. Der Kampf der unsichtbaren gegen die sichtbare Welt.

Die Welt hat uns schon so weit von Gott entfernt, dass es uns jetzt umso schwerer fällt, wieder den Weg zu Ihm zu finden.

Letztens las ich zwei Worte in der Bibel "ehe du


Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete,
und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest,
(Jeremia 1,5a) 


Meine Gedanken blieben an diesen zwei Worten hängen. "Ehe du"
Was heißt das? 


Deine Augen sahen mich, da ich noch nicht bereitet war,
und alle Tage waren in dein Buch geschrieben,
die noch werden sollten und von denen keiner da war.
(Psalm 139,16) 


Dieser Bibelvers aus Psalm 139 zeigt es uns ganz deutlich. Bevor wir überhaupt das Licht dieser Welt erblickten, hat Gott schon alles für uns vorbereitet. Er hat jeden einzelnen unserer Tage in Sein Buch geschrieben, in das Buch des Lebens. Er hat unser Leben kreiert. Er hat dein Leben, mein Leben, unser aller Leben, unser wahres Leben auf dieser Erden, schon entworfen, bevor wir überhaupt geboren wurden. Das Leben, was wir führen sollen, ist uns von Gott gegeben.

Doch nachdem wir auf diese Welt gekommen sind, haben wir auch das Leben dieser Welt angenommen, nicht das Leben, was von Gott kommt. Der Weg zu Gott wurde durchtrennt, wie unsere Nabelschnur nach der Geburt. Die Macht der Welt hat uns gepackt und uns nicht mehr losgelassen. Wir sind in die Welt von Adam und Eva nach dem Sündenfall hineingeboren. Wir sind aus dem reinen und sicheren Schoss Gottes, hinausgeplumpst in eine Welt voller Sünde.

Und da stehen wir nun. Mitten in der Welt, mitten unter all den Menschen und doch einsam und verlassen.

Und dann kam Gott … Gott hat uns eine Hand gereicht. Seine Hand, Jesus Christus, die Rechte Gottes, um uns wieder in den väterlichen Schoss zurückzuholen.

Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, dass wir erkennen, dass das wahre Leben, unser wahres Leben, nicht das Leben ist, welches wir in dieser Welt führen. Das ist ein Leben, was die Welt möchte, dass wir leben. Das einzig wahre Leben aber ist das Leben, welches Gott für uns vorbereitet hat, noch ehe wir das Licht der Welt erblickten, noch ehe die Welt uns an sich reißen konnte.

Das echte Leben, ist das Leben, was Gott geschaffen hat und nicht, was die Welt uns übergestülpt hat.

Was war zuerst da? Gott oder die Welt?
Wer war zuerst da? Gott oder der gefallene Engel, der Fürst der Finsternis, der Herrscher dieser Welt?
Und wer hat alles geschaffen, ehe überhaupt etwas gewesen ist?

Wem legen wir unser Leben zu Füßen? Dem Erschaffer und Vollender oder dem Geschaffenen, deren Ausgang völlig offen ist?

Gott ist es, aus dem das wahre und echte Leben kommt. 


uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare.
Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.
(2. Korinther 4,18)

Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat,
und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben;
wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
(1. Johannes 5,11-12) 


Gott haucht allem den Lebensatem ein. 


Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde
und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase.
Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
(1. Mose 2,7) 


Er kreiert Farben und Düfte.
Er verwandelt Dunkelheit in Licht. 


Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen:
Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.
(1. Johannes 1,5) 


Er lässt Kleines groß werden und
Er lässt Herzen brennen. 


Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns,
da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?
(Lukas 24,32) 


Die Welt hat sich uns einverleibt und uns zu Handlangern der Sünde und Bosheit gemacht. Doch Gott, in Seiner unendlichen Liebe, gibt uns nicht auf. Er sieht jedes noch so kleine Fünkchen Hoffnung und Glaube in uns und kämpft um uns, um unsere Rettung. Gott liebt uns und Er möchte uns wieder in Seine Gemeinschaft zurückführen. Er möchte wieder eine Einheit sein, eine Einheit mit uns. Er möchte uns in die Mitte dieser Trinität stellen.

So wie unsere Familien der Mittelpunkt unseres Lebens sind, so sind auch wir, die wir Gottes Kinder sind, der Mittelpunkt Seiner göttlichen Familie. Wir sind ein Teil von Ihm. Wir sind aus Ihm. Wir gehören zu Ihm - ein jeder von uns. Nur leider erkennen viele von uns das einfach noch nicht. Doch Gott berührt einen jeden, tief in seinem Herzen und irgendwann ein jeder diese tiefe und innige Berührung spüren und die Hand Gottes auf seinem Herzen erkennen können.

Gott liebt uns – bedingungslos!

Aber, und das ist die zweite Seite der Medaille, da ist ein Leben, welches wir für die Welt führen. Gott liebt uns, aber nicht unsere sündhafte Natur.

Gott ist heilig, in Ihm gibt es keine Sünde. 


Er ist der Fels. Seine Werke sind vollkommen;
denn alle seine Wege sind recht. 
Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er. 
(5. Mose 32,4)

Und einer rief zum andern und sprach: 
Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth,
alle Lande sind seiner Ehre voll!
(Jesaja 6,3) 


Und darin liegt auch das große Problem. Denn wir Menschen sind alle Sünder, durch die Bank durch. Wir alle haben gesündigt, auf die unterschiedlichste Art und Weise. Der eine mehr, der andere weniger, der eine hat nur eine kleine, der andere eine richtig fette Sünde begangen. Aber egal ob kleine oder große Sünde, jede Sünde macht uns unrein und damit unfähig in Gottes Gegenwart zu kommen. Da ist nichts, aber auch rein gar nichts, was wir aus uns selber heraustun könnten, um vor Gott rein und heilig zu sein. Die Sünde ist wie ein großes, dickes, unüberwindbares Tor zu Gottes Paradies. Fest verriegelt, abgeschlossen, unmöglich hindurchzugehen.

Jesus brachte diese Schwäche von uns Menschen sehr deutlich auf den Punkt.

Selbst wenn wir glauben nichts unrechtes getan zu haben. Selbst wenn wir glauben, uns ganz nach den 10 Geboten auszurichten. Dann sollten wir einmal unsere Gedanken überprüfen. 


Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen.« 
Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren,
der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.
Wenn dich aber dein rechtes Auge verführt, so reiß es aus und wirf’s von dir.
Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle
geworfen werde. Wenn dich deine rechte Hand verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir.
Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre.
(Matthäus 5,27-30)


Wir müssen nicht unweigerlich etwas Negatives sagen, es reicht, wenn es wir es denken. Und was ist mit den sogenannten „Notlügen“?
Die Sünde lauert an jeder Ecke. WIR SIND MENSCHEN in einer gefallenen Welt.

Doch Gott wäre nicht Gott, wenn er auch dieses UNMÖGLICH in ein MÖGLICH verkehrt.

Ungeachtet allem hat uns Gott, in Seiner bedingungslosen Liebe und Sehnsucht, einen Weg gebahnt, wie wir wieder mit Ihm in eine Gemeinschaft eintreten können.

Gott hat uns Seinen Weg bereitet. JESUS Christus. 


Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater denn durch mich.
(Johannes 14,6) 


Jesus, das Wort Gottes, Gott selber, ist Mensch geworden und zu uns auf die Erden gekommen. Er hat uns gezeigt, dass Sein Wort lebt und gelebt werden kann. Er hat uns gezeigt, dass das wahre Leben in Ihm steckt und von Ihm kommt. Er hat uns gezeigt, dass wir dieses wahre Leben, welches Er vor Zeiten für uns geschaffen hat, wahrhaftig leben können. Es ist keine Utopie, es ist kein Hexenwerk, es ist einfach ein liebendes, aufrichtiges, demütiges und dankbares Herz. 


Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken,
die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
(Epheser 2,10) 


Es ist das Herz Jesu, welches in unserem Herzen schlägt.
Es ist der Atem Gottes, welcher durch unseren Körper strömt.
Es ist der Geist Gottes, der all unsere Gefühle und unsere Gedanken lenkt.

Es ist die göttliche Dreieinigkeit, die in uns lebt. ELOHIM in uns!

Jesus ist gekommen, um unsere Sünden zu sühnen, den Weg zu bereiten und das Tor zum Paradies zu öffnen.

Jesus ist unser Weg zu Gott. Er ist unsere Verbindung zu Gott. Jesus ist das Fundament unseres Lebens mit Gott. Oder wie Paulus es so schön darstellt: Jesus ist der Leib und wir sind die Glieder an diesem Leib. 


Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben,
aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben,
so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus,
aber untereinander ist einer des andern Glied.
(Römer 12,4-5) 


Wir sind EINS mit Jesus, Jesus ist EINS mit Gott und dadurch sind wir EINS in Gott und Jesus. 


Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, 
auf dass sie eins seien, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir, 
auf dass sie vollkommen eins seien und die Welt erkennen,
dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.
(Johannes 17,22-23) 


Wenn wir unsere Hand in die Seine legen, wird Er uns wieder in die Einheit mit Gott zurückführen. Durch Jesus sind wir ein Leib, durch Jesus leben wir in einem Geist, durch Jesus erhalten wir die Einheit mit Gott. Sind wir ein Leib mit Jesus, sind wir Teil der Trinität.

Jesus schenkt uns ein neues Leben auf Erden. Er führt uns zurück zu Gott und in das Leben hinein, welches Gott für uns bereitet hat. Adam & Eva vor dem Sündenfall.

Es gibt dieses unglaublich schöne Bild von Michelangelo, in welchem sich zwei Finger sanft "berühren". Das Bild stellt Gott und Adam dar. Die erste Einheit von Gott und Mensch, vor dem Sündenfall.

Das Bild kann aber auch Gott und Jesus darstellen. Ein Bild der Auferstehung, der neuen Verbindung, des neuen Bundes, der neuen Einheit.

Und auch wir können darin unsere Verbindung zu Jesus erkennen und folglich auch unsere Verbindung, unsere Einheit mit Gott. Wir können in diesem Bild Gottes Sehnsucht nach uns erkennen, die Sehnsucht nach Berührung, nach Gegenwart, nach Gemeinschaft.

Gott streckt Seine Hand nach uns aus, seine Finger, um uns sanft zu berühren und um uns Nahe zu sein.

Gott ist kein Gott der Tyrannei, des wütenden Zornes, des Krieges und Blutes. Gott ist ein liebender Gott, mit einer unendlichen Sehnsucht und einem noch größeren Herz.

Lassen wir nicht zu, dass zwischen diesen Fingern eine Lücke klafft.
Schließen wir diese Lücke.

Lassen wir zu, dass sich unsere Finger mit den Fingern von Jesus berühren.
Lassen wir zu, dass der Herzschlag Jesu in unserem Herzen den Ton angibt.
Lassen wir zu, dass der Geist Gottes durch unser ganzes Sein strömt,
und lassen wir zu, dass Gott uns wieder in Seine Mitte stellt.

Wagen wir den Schritt in die Dreieinigkeit hinein und werden auch wir EINS mit Gott, mit Jesus und mit dem heiligen Geist.

Denn, so wie es Paulus schon an die Korinther geschrieben hat: 


„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen."
(2. Korinther 13,13) 


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