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17. Sonntag nach Trinitatis

Impuls zum Wochenspruch zum 17. Sonntag nach TrinitatisWochenspruch zum 17. Sonntag nach Trinitatis
17. Sonntag nach Trinitatis




Unser Glaube ist der Sieg,

der die Welt überwunden hat.
(1. Johannes 5,4b)





Komm, folge mir nach!
der Aufbruch
 



Der 17. Sonntag nach Trinitatis steht ganz im Zeichen des Glaubens. Unseres Glaubens an Gott, an Jesus Christus, den Heiligen Geist und das ewige Leben in Ihm.

Aber es geht hier nicht um den einfachen, kleinen Glauben, dem „Kleinglauben“, sondern um den wahren und tiefen Glauben, dem bedingungslosen Glauben, der aus einem reinen, demütigen und dankbaren Herzen erwächst und zu wahrem und beständigem "Erfolg" führt. Ein Glaube, der jenseits von der Welt, aber ganz nah am Herzen Gottes schlägt.

Es gibt viele sogenannte „U-Boot“ Christen unter uns. Christen, die nur ein-/ zweimal im Jahr auftauchen, an Ostern und Weihnachten, und ansonsten in der Versenkung abgetaucht sind. Es sind Christen, die sich zwar einst durch die Taufe zu Gott bekannten, die offen ihren Glauben an Jesus bezeugt haben, aber dennoch ihr altes, weltliches Leben weiterführen. Den wahren Weg des Glaubens, von dem wir letzte Woche gehört haben, schlagen sie jedoch nicht ein. Zu unbequem, zu risikoreich, zu anstrengend.

Um wahrhaft in die Nachfolge Jesu zu treten, muss sich etwas ändern – WIR müssen uns verändern. Vielleicht müssen wir Dinge aufgeben, die uns lieb und kostbar geworden sind. Vielleicht werden wir Freunde verlieren, bei denen wir dachten, dass wir richtig „dicke“ mit ihnen sind. Vielleicht wird sich unser Leben um 360° drehen. Und das alles wofür? Was ist der Lohn für unsere Hingabe?

Wir sind leistungsorientierte Menschen. Wir versuchen immer das Beste zu geben, allen zu gefallen und möglichst nicht anecken: Dafür wollen wir aber auch gebührend entlohnt werden. Sei es durch materielle Dinge oder durch Anerkennung, Ruhm oder eine gewisse Position.

Ein Leben mit und für Christus zu führen, sich Seinen Weisungen hinzugeben und die Aufgaben zu übernehmen, die ER für uns vorgesehen hat, passt nicht unweigerlich in unser bequemes Leben, in unsere eigenen Pläne und Vorstellungen hinein und mitunter zwingen sie uns auch ein Stück weit auf all diesen weltlichen Lohn zu verzichten.

Unser Lohn in der Nachfolge Christi, ist nichts, was die Welt uns bieten kann. Gott lockt nicht mit Reichtum, Ehre, Macht oder Einfluss bis in die höchsten Gremien. Geld, Anerkennung und Macht ist nicht das Ziel, sondern nur der Weg, um SEIN Ziel zu erreichen. All die weltlichen Dinge in unserem Leben sind ein Geschenk Gottes, UM Seine Aufgaben zu erfüllen, nicht WEIL wir Seine Aufgaben erfüllen. Unser Gewinn ist Gottes Herrlichkeit. Unser Lohn ist ein unendlicher Schatz in der unsichtbaren Welt, in Gottes himmlischen Reich, es ist das neue Jerusalem. Die weltlichen Güter, die wir uns, dank Gott erarbeiten, sind nur Wegbereiter für Gottes himmlisches Reich. Sie sind vergänglich und unzuverlässig wie die Welt. Wer sich nur auf die weltlichen Dinge konzentriert und an ihnen festhält, verpasst das wirkliche Ziel, den wahren Reichtum Gottes meilenweit.

Unser Dienst in Christus ist gekennzeichnet durch eine vollkommene Hingabe zu Gott und unser Lohn ist ein wahrer und tiefer Glaube an unseren Herrn und Sein Wiederkommen.

Ja, wer sein Augenmerk auf Geld, Ansehen, Einfluss und oberflächliche Sicherheit legt und sich selber lieber vorne in der Kolonne einreiht, anstatt sich auch mit den hinteren Plätzen zu genügen, der ist nicht gemacht für den Weg des wahren Glaubens.

Wer aber dem vertraut, der uns geschaffen hat, der uns bis in die Haarspitze kennt, wer die Werke und Taten dessen sieht, der alles um uns herum geschaffen hat und wer im Herzen diese wunderbare Schöpfung, nicht als eine Art Demonstration von Macht und Stärke ansieht, sondern sie dankbar und demütig, als ein unendlich großzügiges Geschenk bedingungsloser Liebe annimmt, der ist bereit diesen Weg des wahren Glaubens zu gehen.

Der Weg, den Jesus uns immer wieder vor Augen führt, ist wahrlich nicht leicht. Im Gegenteil, oftmals gleicht er eher einem Kampf, innerlich wie äußerlich. Und wenn wir denken, dass unser weltliches Leben bereits hart ist … puh … dann sollten wir uns vielleicht lieber nicht auf Jesus einlassen.

Oder vielleicht doch?

Vielleicht gerade deshalb?

Vielleicht gerade, WEIL unsere Seele gezeichnet ist von Schmerz, Angst und Leid. Gerade WEIL unser Herz an all den Problemen zu zerbrechen droht, die sich auf der Arbeit, in der Familie oder in der Gemeinde vor uns aufhäufen. Gerade WEIL die Wunden, die andere Menschen uns zufügen, nicht heilen können, da immer neue dazukommen.

Gerade deshalb sollten wir uns in die Gegenwart des mächtigsten Kämpfers begeben, den es auf Erden und im Himmel je gegeben hat. JESUS CHRISTUS!

Gott kämpft für uns. Er steht uns nicht nur zur Seite, gibt uns gute Ratschläge, belächelt uns und sagt „das wird schon wieder“. Er zieht mit uns in den Kampf all unserer Probleme und Sorgen. Er stellt sich vor uns, wie ein Löwe und geht für uns und unsere Schuld sogar in den Tod – in den „schändlichen Tod am Kreuz“. 

Wenn wir dem vertrauen, der uns geschaffen hat und dem vertrauen, den Er gesandt hat, und dem vertrauen, was Er uns zugesagt hat, dann sollten wir gehen! Dann sollten wir den Weg des vollkommenen Glaubens einschlagen. 

„Komm, folge mir nach!“ 

Jesus hat diese wenigen und doch so markanten Worte nicht nur gesagt, um immer mehr Menschen um sich zu scharen, weil er mit seiner „Beute“ angeben wollte, weil er sich in den Mittelpunkt der Geschichte drängen und von allen Seiten angehimmelt werden wollte, sondern weil ER ihnen und uns helfen und uns eine neue Zukunft führen wollte. 


Jesus spricht zu ihm: 
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; 
niemand kommt zum Vater denn durch mich.
(Johannes 14,6) 


Jesus ist der Weg des vollkommenen Glaubens und der Erlösung in Ewigkeit.

… in Ewigkeit … Gott ist treu. Was ER uns zusagt, wird ER auch erfüllen.

Gott liebt uns, bedingungslos und ER möchte uns segnen. Wenn, ja wenn wir unseren Weg mit Jesus gehen. Wenn wir den Weg des tiefen und wahren Glaubens einschlagen

Wenn wir Gott unser vollkommenes Vertrauen schenken und unser Herz offenbaren, wird ER uns den Sieg schenken. Er wird uns auf unserem Weg des Glaubens beschützen und für uns kämpfen. Er wird uns durch die Finsternis dieser Welt, hinein in die Herrlichkeit Seines Reiches führen. 

Unser Glaube ist der Sieg,
der die Welt überwunden hat. 
(1. Johannes 5,4b) SCH2000

Gott ist treu und Er steht zu Seinen Zusagen und Verheißungen. Das steht unumstößlich fest, daran kann niemand rütteln.

Ich kann Mose anzweifeln, ich kann Jesaja, Hosea oder Jeremia anzweifeln, ich kann Petrus oder Paulus skeptisch beäugen, aber nicht Gottes Wort. Was Gott spricht, geschieht.

Es ist dieser ganz schmale Weg zwischen Verstehen und Glauben, zwischen Wissen und Vertrauen. Ein Weg der leicht und doch so unendlich schwer ist.
Ein Weg, der uns auch zwischendurch immer wieder zum Stolpern bringt. Aber ein Weg, der uns letztlich ans einzig wahre Ziel führt. 

Unser Glaube ist der Sieg,
der die Welt überwunden hat. 
(1. Johannes 5,4b) 


AMEN 

Wenn du gerne ein bisschen mehr erfahren möchtest … HIER geht’s zum 2. Teil „dem Weg des Glaubens“ …


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